Witterungsberichte

Klimaberichte

 
 Klimareferenzperioden
Seit Beginn des Jahres 2021 ist der Zeitraum 1991-2020 die neue WMO-Referenzperiode.
Grundlage für die Abweichung von den langjährigen  Mittelwerten und Summen der Monate und Jahre bleibt vorerst die Referenzperiode 1961-1990.

Monatswitterungsbericht Husum-Schobüll

Witterungsverlauf in Husum-Schobüll für den Monat April 2024

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Deutschland :
Vom Sommer in den Winter und wieder zurück.
  Zu milde Aprilwitterung mit erstem Hitzetag des Jahres und frostigem Dämpfer.
Das Temperaturmittel lag im April 2024 mit knapp 10,0 °C um gut 2,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (7,4 °C). Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (9,0 °C) betrug die Abweichung immer noch 1,0 Grad. Der Monat fiel dabei erneut viel zu mild aus.  Besonders auffällig waren die großen Temperaturschwankungen. Am 6. wurde im Oberrheingraben an der Station Ohlsbach mit 30,1 °C nicht nur der Monatshöchstwert bereits in der ersten Dekade, sondern auch der erste heiße Tag des Jahres 2024 erreicht! Aber auch in vielen anderen Regionen war es so früh im April schon außergewöhnlich warm. Im Gegensatz dazu fielen die Temperaturen zur Monatsmitte hin ab und begaben sich zu Beginn der dritten Dekade verbreitet in den leichten bis mäßigen Nachtfrostbereich.  Vor allem für die Natur waren diese Nachtfröste ein erheblicher Dämpfer und es gab größere Schäden in der Vegetation.
  Etwas überdurchschnittlich viel Niederschlag, aber inhomogene Verteilung.
Rund 64 l/m² Niederschlag fielen im zweiten Frühlingsmonat 2024, was ein Plus von ungefähr 11 Prozent gegenüber der Referenzperiode 1961 bis 1990 (58 l/m²) entspricht. Verglichen mit der trockeneren Periode 1991 bis 2020 (45 l/m²) ergab sich ein Überschuss von 44 Prozent. Das "Nass" war dabei aber sehr inhomogen verteilt und ging als Regen, Graupel und Schnee nieder. Während in der Nordwesthälfte teilweise das Anderthalb- bis Zweifache an Niederschlag beobachtet wurde, lagen die Werte vor allem im Osten teils um ein Drittel unter dem Soll. In den Hochlagen der Gebirge wurde der Niederschlag in der zweiten Monatshälfte zweitweise auch in Form von Schnee gebunden.
  Sonnenscheindauer leicht unter dem Schnitt - Nordwesten besonders schattig.
150 Std. schien die Sonne im vergangenen April. Das Soll von 154 Std. (Periode 1961 bis 1990) wurde damit fast erreicht. Nur im Vergleich zur aktuellen Periode 1991 bis 2020 (183 Stunden) ergab sich ein Defizit von fast einem Fünftel. Im Nordwesten und Norden machten immer wieder kompakte Wolkenfelder es den Sonnenanbetern schwer. Besser kamen sie im Osten und Süden des Landes weg, denn dort zeigte sich die Sonne in einigen Regionen zwischen 150 und 175 Std.

 Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung- auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein :
Der April fiel im nördlichsten Bundesland ziemlich ins Wasser. 92 l/m² fielen in die Messtöpfe und damit fast doppelt so viel wie normalerweise (49 l/m²). Schleswig-Holstein war das nasseste Bundesland. In Verbindung mit dem vielen Regen, war es auch häufig stark bewölkt, wodurch die Sonne nur an 131 Std. (164 Std.) schien. Die Mitteltemperatur von 9,1 °C war gegenüber dem Referenzwert (6,6 °C) deutlich zu hoch, aber deutschlandweit war das Bundesland dennoch das Kühlste.

 Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung- auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll :
Die April-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
2024 wurde in Schobüll die höchste April Niederschlagssumme seit Aufzeichnungsbeginn registriert.
Typisches Aprilwetter, Temperaturen auf und ab, viele Wolken, wenig Sonne, wobei der Niederschlag dominierte.
Temperatur

Monatsmitteltemperatur               8.8 °C  
Referenzperiode 1961-1990        +2.6 K
Referenzperiode 1991-2020        +0.8 K

Die Monatshöchsttemperatur von 21.4 °C wurde am 28. des Monats gemessen.
Die Monatstiefsttemperatur erreichte  -2.0 °C am 23. April.
Die niedrigste Erdbodentemperatur von -4.4 °C wurde am 23.04. gemessen.
Frosttage = 7
Bodenfrosttage =11
Eistage = 0
Reifglätte = 1
Eisglätte = 0
Schneeglätte = 0
Glatteis = 0
Sommertage (>= 25 °C) = 0
Heiße Tage  ( >= 30 °C)  = 0
Tropennächte = 0
Gewittertage =1
 
Sonne 

Monatssumme                              147 Std. 
Referenzperiode 1961-1990           93 %
Referenzperiode 1991-2020           77 %

heitere Tage (Tagesdurchs. der Bewölkung <1,6/8) =  1
trübe Tage (Tagesdurchs. der Bewölkung>6,4/8) = 7

Niederschlag

Monatssumme                                      118 l/m²  (00-24 MEZ)
Referenzperiode 1961-1990                  258 %
Referenzperiode 1991-2020                  295 %

Den höchsten Tagesniederschlag gab es am 15. April mit 13.8 mm ( 00-24 MEZ ).
Es gab an 26 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 0.1 mm,
Abgesetzter Niederschlag wurde an 2 Tagen mit insgesamt 0,4 mm gemessen,
an 4 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 10.0 mm,
an 0 Tag messbaren Niederschlag von mind. >= 20.0 mm,
Schnee = 0
Schneeregen = 0
Graupel/Schneegriesel = 3 
Gefrierender Regen = 0
Hagel = 1
Nebeltage =2
Tau  = 3
Reif = 1 
 
Schnee
An keinem Tag wurde eine Schneedecke verzeichnet.
Am 21. April vormittags kurzeitige Decke aus Graupel (D-F)

Höchste Windgeschwindigkeit
Die höchste Windgeschwindigkeit des Monats wurde am 05. mit 53.3 km/h  gemessen. 
Es gab weder starken noch stürmischen Wind (Windstärke 6 bzw.  8).

( ab 20. April 2022 wieder Ersatzwindmessung )

Die fünf höchsten April Niederschlags-
Monatssummen in L/m2 seit 2002 (07-07)
117,6 L/m2      2024
86,8 L/m2        2018
80,0 L/m2        2006
68,6 L/m2        2016
65,8 L/m2        2017

Die fünf niedrigsten April Monatssummen der
Sonnenscheindauer in Std. seit 2002
147,5 h        2024
158,6 h        2006
159,8 h        2016
163,4 h        2012
164,7 h        2004

 ©   www.schobuell-wetter.de

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Nordseeküstenbericht

Witterungsbericht Nordseeküstengebiete April 2024​​​​

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Der April fiel an den Küsten deutlich wärmer und nasser aus als im Mittel 1961-1990. Mehrere Stationen verzeichneten ihre bislang höchste Niederschlagssumme in einem April. Nach einem teils kühlen Monatsbeginn stiegen die Temperaturen bis zur Monatsmitte sowie in den letzten Apriltagen tagsüber häufig in den zweistelligen Bereich. Höchstwerte über 20 °C (Grad Celsius) wurden dabei insbesondere am 6., 7., 9. (nur an der Ostsee), 28. und 30. April gemessen. In der kühlen Phase ab Monatsmitte, die mit der Zufuhr von Polarluft verbunden war, gab es in den Nächten örtlich leichten Luftfrost (vorwiegend an der Ostseeküste) und in Bodennähe leichten, vereinzelt auch mäßigen Frost.

[Die vergleichenden Angaben im Text beziehen sich auf die international gültige Referenzperiode 1961-1990.]

Nordsee

Die Monatsmitteltemperaturen lagen meist zwischen 8,5 und 10,5 °C und somit um 2,5 bis 3,5 K (Kelvin) über dem vieljährigen Mittel. Nur örtlich wurden 1 bis 3 Frosttage (Minimum der Lufttemperatur unter 0 °C) verzeichnet, während im Mittel verbreitet mit 1 bis 4 Frosttagen gerechnet wird.
Mit Monatsniederschlägen von 65 bis 115 mm  fiel mehr als das 1,5-fache, gebietsweise auch mehr als das Doppelte des Mittels.
Die Sonne schien für 115 bis 170 Std. Damit wurden die Sollwerte verbreitet um bis zu 35 % (Prozent) unterschritten.
Im April wehte an einigen Tagen kräftiger Wind mit Böen der Stärke 8 bis 9 Bft (Beaufort).

Datenbasis : Deutscher Wetterdienst
auszugsweise Abschrift - Text nicht verändert - Aktualisierung jeweils ab 05. d. Folgemonats

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Jahresbericht

Witterungsbericht Jahr 2023  Husum-Schobüll

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Deutschland :
Erwärmungstrend hält an: 2023 mit neuem Rekord und reichlich Niederschlag.
 Das Jahr 2023 war in Deutschland das wärmste seit Messbeginn 1881.  2023 war weltweit ein neues Rekordjahr der Temperatur. Der Klimawandel geht ungebremst weiter.  Im Gegensatz zu den früheren warmen Jahren, die oft von Trockenheit und Hitzewellen geprägt waren, dominierten 2023 eher feucht-warme Bedingungen mit hohen Niederschlagsmengen, was das letzte Jahr zum Sechstnassesten werden lassen könnte. Leicht positiv war auch die Sonnenscheinbilanz 2023.  Auch global wird 2023 nach Angaben des EU Klimadienstes Copernicus das bisher wärmste Jahr.
  -  Alle Monate durchweg zu warm mit neuem Temperaturrekord im September.
Das Temperaturmittel erreichte im Jahr 2023 erstmals 10,6 °C und lag damit um 2,4 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (8,2 °C). Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (9,3 °C) betrug das Plus 1,3 Grad. Ein rekordmilder Jahresbeginn und der anschließende Winterausfall ließen erahnen, was für ein warmes Jahr bevorstehen würde. Im Sommer erreichten nach dem fünftwärmsten Juni in der ersten Julihälfte die Höchsttemperaturen dann ihre Spitzenwerte: das mittelfränkische Möhrendorf-Kleinseebach manifestierte am 15.7. mit stolzen 38,8 °C den bundesweiten Höchstwert 2023. Der September wurde dank Sommernachschlag folglich zum wärmsten September seit Beginn systematischer Wetteraufzeichnungen in Deutschland im Jahr 1881. Die spätesten heißen Tage (≥ 30 °C) seit Messbeginn folgten dann im Oktober im Oberrheingraben an. Anfang Dezember gab es strenge Fröste. Am 3.12. erreichte Gottfrieding in Niederbayern mit -18,9 °C den Tiefpunkt des Jahres.
  -  Mit über 20 Prozent mehr Niederschlag -  sechstnassestes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn.
Im Jahr fielen mit rund 958 l/m² über 20 Prozent mehr Niederschlag als in der Referenzperiode 1961 bis 1990 (789 l/m²). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 erreichte die Menge ebenfalls ein Plus von rund 20 Prozent des Solls (791 l/m²). Einen Niederschlagsüberschuss gab es bis auf Februar, Mai, Juni und September in allen anderen Monaten des Jahres. Der November erwies sich sogar als Zweitnassester seit 1881. Entlang der Alpen, im Schwarzwald und sogar im Bergischen Land fielen mehr als 2 000 l/m². Hingegen blieb der Nordosten der Republik mit weit verbreiteten Mengen um 600 l/m² vergleichsweise „trocken“. Bad Berneck im Fichtelgebirge verkündete während eines Unwetters am 22.6. mit 120,7 l/m² den höchsten Tagesniederschlag. Mit größeren Hochwassern, v. a. in Teilen des Nordens, endete 2023.
  -  2023 mit sehr sonnigem Juni und September sowie sehr trüben November.
Mit rund 1 764 Std. überragte die Sonnenscheindauer im Jahr ihr Soll von 1 544 Std. (Periode 1961 bis 1990) um fast 15 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (1665 Std.) betrug die positive Abweichung rund 5 Prozent. Küstennah und im Süden war es mit gebietsweise über 2 000 Std. am sonnigsten. Trüber blieb es vergleichsweise in den Mittelgebirgen mit um 1 600 Std..

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein :
Mit 10,3 °C (8,3 °C) zählte das Jahr 2023 knapp hinter den Tabellenführern 2020 und 2014 mit jeweils 10,5 °C zu den Wärmsten. In der extrem milden Neujahrsnacht erreichten die Temperaturen im äußersten Norden verbreitet 13 bis 16 °C und repräsentierten damit neue Januarrekorde. Vom Winter fehlte auch in den anschließenden Wochen nahezu jede Spur. Nach einem nassen März zeigten sich April und Mai sehr sonnig. In der Sommerbilanz stand der zweitsonnigste Juni, gefolgt von einem niederschlagsreichen Juli und einem selten sommerlichen August. Außergewöhnlich mild und nass war der Herbst. Im Oktober 2023 erlebte die Ostseeküste eine der schwersten Sturmfluten. Orkanartige Winde hoben den Pegel am 20.10. in Flensburg auf 2,27 Meter über Normal. Die höchste Sturmflut seit 1904 zerstörte Promenaden, Häfen und Strände. An der Nordsee gab es eine parallele Sturmebbe. Ende November und Anfang Dezember folgten über Schnee ungewöhnlich strenge Fröste. Bis zum Jahresfinale meldeten die Wetterstationen in der Fläche 990 l/m² (788 l/m²) Niederschlag und 1735 Std. Sonne (1567 Std.).

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll :
- 2023 Jahresmitteltemperatur  10.0 °C.
- Jahressumme Niederschlag 1157 mm.
Die höchste Tagessumme von 35.2 mm ( 00-24 MEZ ) wurde am 20.10. gemessen.
-  1780 Std. Sonnenschein wurden ermittelt.
Es gab an 18 Tagen eine  Schneedecke ( Max 17 cm),  keine Tropennacht.
- Der Vegetationsbeginn (Grünlandtemperatur) am 17.03.2023 , Ende am 26.11.2023.

Januar :
 Der Januar 2023 war in Husum-Schobüll erheblich zu warm, mit reichlich Niederschlag, zur Mitte des Monats auch etwas winterlich,
 die Sonnenscheindauer lag nur leicht über dem Soll. Überwiegend gestalteten Tiefausläufer das Wetter wechselhaft und mild, hoher Luftdruck sorgte nur vorübergehend für eine etwas ruhigere und kühlere Witterung. Das Sturmfeld  von Orkan Egbert erreichte Schleswig-Holstein am 15. Januar mit folgenden Spitzenwerten :
     Nordstrand Pohnshallig 104 km/h , Strucklahnungshörn 122 km/h ,      St.Peter-Ording 96 km/h , List 113 km/h , Leck 91 km/h ,
     Hallig Hooge 106 km/h , Struckum 82 km/h , Schlüttsiel 102 km/h .
Februar :
 Der Februar 2023 war in Husum-Schobüll zu warm, es gab zu wenig Niederschlag, die Sonnenscheindauer lag über dem Soll.
 Erst wechselhaft, feuchtwarm, zum Ende Hochdrucklage mit Nachtfrösten und Nebeltagen, aber auch schon wärmender Sonnenschein.
März :
Die März-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die  Sonnenscheindauer lag wenig über dem langjährigen Mittel.
 Die erste Monatshälfte war winterlich geprägt mit Tageshöchsttemperaturen um 5  °C und Nachtfrösten. Schnee und Graupel taute häufig schnell wieder weg.
 Die zweite Monatshälfte bescherte uns zwar Tageshöchsttemperaturen um 10°C , war  aber meistens von Niederschlägen begleitet.
 Am 13. März gelangte Norddeutschland in den Einflussbereich eines Sturmtiefs,  das von den Britischen Inseln langsam in Richtung Skandinavien zog.
 Dabei wurde mit einer zeitweise kräftigen südwestlichen Strömung recht milde  Meeresluft nach Schleswig-Holstein und Hamburg geführt. 
  - Maxwinde in Strucklahnungshörn 94 km/h, Schleswig 100 km/h, List 100 km/h
April :
Die April-Monatsmitteltemperatur war etwas zu warm. Es gab zu viel Niederschlag.  Die Sonnenscheindauer lag erheblich über dem langjährigen Mittel.
Der April war oft unter Hochdruckeinfluss gefühlt überwiegend kühl, begleitet  von Nachtfrösten. Zwischenzeitlich wurde unter Tiefdruckeinfluss in einer  Südwestströmung milde Meeresluft herangeführt. Die monatliche Niederschlagssumme  setzt sich aus nur einigen wenigen niederschlagsreichen Tagen zusammen. 
Mai :
- Leichte Anpassung der Daten wegen zeitweisem Datenverlust in der Zeit  vom 11. bis 16. Mai.
 Die Mai-Monatsmitteltemperatur war etwa im langjährigen Mittel. Es gab zu wenig   Niederschlag. Die Sonnenscheindauer lag über dem langjährigen Durchschnitt. 
 Überwiegend war der Mai 2023 unter Hochdruckeinfluss recht kühl, aber sonnig.   Nur kurzzeitig von Tiefausläufern unterbrochen und wenigen Tagen mit einer  Höchsttemperatur nahe 20°C .
Juni :
Die Juni-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die  Sonne schien überdurchschnittlich.
 Anfangs etwas kühl wurde es bereits nach 8 Tagen immer wärmer, wobei die  Tageshöchsttemperaturen mehr oder weniger über 20°C lagen.
 Verantwortlich waren meist Hochdruckgebiete über Nordeuropa, die mal sommerlich  warme, mal etwas kühlere Luft heranführten.
 Die Sonne bekam fast täglich ihre Chance. Ein Höhentief sorgte zur Mitte des  Monats kurzzeitig für ein wenig Niederschlag und auch Gewitter. 
 Damit ging eine 24 Tage ( 24.05-16.06.) anhaltende Trockenheit zu Ende.
 Zum Ende des Monats gestaltete ein Tiefdruckkomplex (Islandtief) das Wetter  zunehmend wechselhaft mit langsam zurückgehenden Temperaturen.
Juli :
Die Juli-Monatsmitteltemperatur war etwa im Soll. Es gab wesentlich zu viel  Niederschlag. Die größte Niederschlagsmenge in einem Juli seit  Aufzeichnungsbeginn (2002) in Schobüll.  Die Sonnenscheindauer bewegte sich etwa  im Durchschnitt.
Der Monat Juli begann in Schobüll zunächst kühl und stürmisch, es folgte bis zur  Monatsmitte eine wärmere gewitterträchtige Periode. Den Rest des Monats  bestimmten dann immer wieder durchziehende Tiefdruckgebiete bei moderaten  Temperaturen mit Schauern und auch Dauerniederschlägen das Sommerwetter. Gefühlt  eher herbstlich. 
Bemerkenswert waren die häufigen Starkniederschläge gerade auch im Raum  mittleres bis südliches Nordfriesland und der Sommersturm (Poly) vom 05.07.2023.
August :
Die August-Monatsmitteltemperatur war leicht zu warm. Es gab zu wenig   Niederschlag. Die Sonnenscheindauer entsprach etwa dem langjährigen   Durchschnitt.
Der August war anfangs kühl und nass, teilweise auch stürmisch, insgesamt wechselhaft. Ab Mitte des Monats bestimmten feucht/warme im südlichen Holstein  auch heiße Luftmassen unser Wetter. Es kam örtlich zu Starkniederschlägen und  Gewittern. Zum Ende des Monats kam ein Gefühl von Herbst auf.
September :
Die September-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.  Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Überwiegend unter Hochdruckeinfluss gestaltete sich das Wetter im September  Spätsommerlich. Vorübergehend  (19.-23.09.) unterbrachen ehemalige Hurrikans (z.B. ex Lee) mit Sturm und starken Niederschlägen den freundlichen  Witterungsabschnitt. Herausragend war der 19.09. mit sehr starken Regenschauern  und einer extrem kurzen und heftigen Gewitterboe. (gemessen 71 km/h,  wahrscheinlich real etwa bei 90 km/h). Es entstanden Schäden im Garten.
Oktober :
Die Oktober-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Ein durchweg nasser und unbeständiger, überwiegend zu milder Monat. Der nasseste Oktober seit 2008. Stürmisch war es mit einer außergewöhnlichen Ostströmung und teilweisem Dauerregen am 20. d.Monats.
November :
Die November-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien  unterdurchschnittlich.
Die erste Monatshälfte war geprägt von milden Temperaturen, teilweise starken Niederschlägen und stürmischen Tagen. Ursache waren Tiefdrucksysteme aus westlicher Richtung. Die Niederschläge sorgten für landesweite Überschwemmungen. 
Ab Mitte des Monats wurde dann kühlere Luft herangeführt, mit weniger starken Niederschlägen. Zum Ende des Monats traten dann die ersten Nachtfröste auf, ab 28.11. mischten sich dann in einer Nordströmung die ersten Schneeflocken unter den Regen, was dann schließlich den Winter einläutete.
Dezember :
Die Dezember-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Sonnenschein wurde erheblich zu wenig registriert.
Nach winterlichem Beginn mit Schnee und Frost setzte sich eine milde , sonnenscheinarme und feucht milde Luft durch. 
Der Nachschub wurde von zahlreichen atlantischen Tiefs mit teils stürmischen Winden immer wieder aufrecht erhalten.
Am 21./22. Dezember hatte uns Orkantief Zoltan mit küstennahen 120 km/h fest im Griff. Im Dezember 2023 wurde die niedrigste Sonnenscheindauer seit 2004      (Messbeginn) verzeichnet.  An insgesamt 14 Tagen war von der Sonne gar nichts zu sehen.
     

 weitere Informationen in Form von Grafiken und Tabellen
 zu den einzelnen Monatsberichten

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